Beoplay H5 Test

Bang & Olufsen ist dafür bekannt, sehr hochwertige und hochpreisige Kopfhörer zu produzieren. Mit dem Beoplay H5 hat das dänische Unternehmen nun einen Bluetooth-Kopfhörer auf den Markt gebracht, der mit seinem Design und seiner Soundqualität besticht. Für rund 250 Euro ist der Kopfhörer zu haben. Im folgenden Beoplay H5 Test stelle ich die Vor- und Nachteile des Kopfhörers detailliert heraus, da ich ihn selbst testen konnte.

Inhaltsverzeichnis

Ich habe auch ein Beoplay H5 Review Video gedreht, für alle, die lieber auf das Lesen eines langen Textes verzichten möchten:

Für alle anderen, die gerne lesen, geht es jetzt los mit dem großen Bang & Olufsen Beoplay H5 Test.

 

Beoplay H5 Test – DAS DESIGN

Beoplay H5 TestBeoplay H5 Test

Der 18g leichte Beoplay H5 ist edel und stilsicher im Design. Die Marke B&O hat hier auf eine Kombination aus Aluminium und Kunststoff gesetzt. Das Aussehen kommt sehr schlicht daher. Auf der Aluminium-Fläche der Rückseiten der beiden Ohrstöpsel ist das schicke Markenzeichen eingraviert, was dem Kopfhörer sein gewisses Etwas im Design verleiht.

Es gibt zwei Ausführungen: Einmal die schwarze Variante mit schwarz-weiß gemusterter Textil-Ummantelung des Kopfhörerkabels und die dusty-rosé Variante, in der die Aluminium-Fläche in einem leichten rosé-Ton eingefärbt ist und das Kopfhörerkabel rosé-weiß ummantelt ist.

Den Beoplay H5 sollte man nicht unter Wasser halten, er ist aber spritz- und staubgeschützt. Regen oder Schweiß kann dem Kopfhörer nichts anhaben.Insgesamt wirkt der Kopfhörer sehr hochwertig und das Design ist in gewohnter B&O-Art sehr schlicht und edel zugleich. 

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Beoplay H5 Test – DER SOUND

Hinsichtlich des Sounds hat Bang & Olufsen mit dem Beoplay H5 ein wahrliches Meisterwerk herausgebracht. Die Töne sind kristallklar und vor allem in den Höhen und Mitten liegt die Stärke des Kopfhörers. Das Klangbild ist insgesamt sehr breit und voll. Die Bässe werden gut betont, aber sind nicht so stark ausgeprägt und so druckvoll wie bei anderen Kopfhörern. Wer stark basslastigen Sound sucht, ist mit dem Beoplay H5 eventuell nicht ganz so gut beraten. Für alle, die einen ausgewogenen Sound bevorzugen, ist der Beoplay H5 top geeignet.

Empfehlen kann ich definitiv die Nutzung der hauseigenen Beoplay App, die es kostenlos im Appstore (Android, iOS & watchOS) zu downloaden gibt. Mit dieser App lässt sich der Sound individuell einstellen und je nach Stimmung anpassen. Unterschiedliche Sound-Einstellungen können in Form von sogenannten Presets gespeichert und immer wieder neu abgerufen werden. Zugleich lassen sich mit Hilfe der App aktuelle Softwareaktualisierungen für die Kopfhörer herunterladen, was natürlich immer empfehlenswert ist.

Der Kopfhörer unterstützt die Audio-Codecs aptX und aptX-LL sowie den AAC Codec. Letzteres ist besonders für iPhone7-Nutzer interessant, da das iPhone 7 nicht den aptX-Standard unterstützt, sondern nur den AAC Codec.

 

Beoplay H5 Test – DIE BEDIENUNG

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Die Bedienung von Bang & Olufsens Beoplay H5 erfolgt über ein kleines Bedienfeld mit insgesamt drei Schaltern. Eingeschaltet wird der Kopfhörer durch einmaliges Klicken des mittleren Schalters und die Kopplung erfolgt nach Drücken desselbigen für 5 Sekunden.

Zur Regelung der Lautstärke gibt es zwei Knöpfe (Lauter & Leiser). Wenn man keine Lust auf einen Song hat, muss man auch nicht mühselig das Smartphone aus der Tasche kramen, sondern kann einfach zum nächsten Track mit zwei Klicks und zum vorherigen Track mit drei kurzen Klicks kommen.

Auch Anrufe lassen sich mit einem kurzen Klick bzw. langem Klick annehmen bzw. abweisen. Insgesamt finde ich die Bedienung des Beoplay H5 sehr angenehm und einfach. Alle Bedienmöglichkeiten wurden schön mit drei Schaltern abgedeckt und gut umgesetzt.

 

Beoplay H5 Test – SITZ IM OHR

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Als Zubehör des Beoplay H5 liegen jeweils Schaumstoffaufsätze in drei verschiedenen Größen sowie Gummiaufsätze in vier verschiedenen Größen dabei.

Ich empfehle, die verschiedenen Aufsätze auszuprobieren, bis man den gefunden hat, bei dem der Sitz im Ohr am stabilsten und angenehmsten ist. Wählt man am Anfang eine zu kleine Größe, so wie ich, kann es sein, dass sie beim Sport herausfallen. Ich persönlich habe dann aber sehr schnell die passende Größe gefunden und bei mir passen sie optimal und auch beim Sport fallen sie nicht heraus.

Einige andere Käufer, soweit ich das bei Amazon überblicken konnte, hatten Probleme mit dem Sitz im Ohr. Dies kann ich bei mir nicht bestätigen. Ich kann natürlich keine Garantie geben, dass die Kopfhörer bei allen gut im Ohr sitzen werden, das muss jeder selbst für sich und seine Ohren testen.

Zusätzlich zu den Aufsätzen liegen noch sogenannte Kabelclips bei, die dazu genutzt werden können, das am Nacken aufliegende Kabel zu verkürzen, falls es zu lang ist und störend am Nacken wirkt.

 

Beoplay H5 Test – AKKU

Der Akku der Beoplay H5 hält ungefähr 5 Stunden Musikwiedergabe durch, bei einem vollständig aufgeladenen Zustand. Dieser Wert ist gar nicht mal so hoch und ein wenig mehr Akkuleistung hätte ich mir schon gewünscht, allerdings bin ich der Meinung, dass man dies noch verschmerzen kann.

Mit 5 Stunden Musik und/oder Telefonie kommen die meisten Menschen, schätze ich, durch den Tag. Zwei Stunden dauert das Aufladen des Beoplay H5 mit einem sehr schicken, ich nenne es mal „Aufladewürfel“. Dort werden die magnetischen Kopfhörer einfach „angedockt“ und die LED des Aufladewürfels blinkt orange. Leuchtet sie grün, ist dies das Signal dafür, dass die Kopfhörer vollständig aufgeladen sind.

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Eine kleine LED ist auch am rechten Kopfhörer des Beoplay H5 integriert. Diese leuchtet rot, wenn der Akku nur noch 10% Leistung hat. Zugleich ertönt ein Signalton, wenn dies passiert. Bei unter 1% blinkt die LED rot und ein zweiter Signalton ertönt. Insgesamt ist die Akkuleistung gerade noch in Ordnung. Es hätte gerne mehr sein dürfen, aber auf keinen Fall weniger. Dennoch ist die Auflademöglichkeit durch den Ladewürfel schön umgesetzt.

 

Beoplay H5 Test – FAZIT

Kommen wir zum Fazit meines B&O Beoplay H5 Tests: Insgesamt bekommt man mit dem Beoplay H5 einen vor allem in den Bereichen Sound und Design absolut überzeugenden Bluetooth In-Ear Kopfhörer der dänischen Marke Bang & Olufsen.

Mit seinem klaren, ausgewogenen Signature Sound und seinem edlen, schlichten Design wird er seinem hohen Preis von ca. 250 Euro gerecht. Ein kleines Manko ist die geringe Akkulaufzeit von nur fünf Stunden, die sich aber gerade noch so verschmerzen lässt. Der Tragekomfort ist bei mir persönliche sehr gut. Die Kopfhörer passen perfekt und entsprechend viel Auswahl an Größenaufsätzen aus zwei verschiedenen Materialien (Schaumstoff & Gummi) bietet das mitgelieferte Zubehör.

Testet den Kopfhörer gerne selbst. Ich persönlich bin begeistert von dem Kopfhörer und kann ihn ruhigen Gewissens an Euch weiterempfehlen. Das wars zu meinem Beoplay H5 Test. Wenn ihr ihn euch zulegen möchtet, dann geht es hier zur Ansicht bei Amazon:

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Beoplay H5 Test – Technische Details

  • Kopfhörer-Größe (1 Earbud): 39 x 28 x 23.5 mm
  • Länge des Kabels zwischen den beiden Kopfhörern: 52 cm
  • Größe des Ladewürfels: 28.8 x 28.8 x 29.2 mm
  • Gewicht: 18g
  • Material: Aluminium/Gummi/Textil
  • Lautsprecher: Elektro-dynamisch, 16.4 mm Durchmesser
  • Farben: Schwarz und Dusty Rose
  • Designer: Jakob Wagner
  • Akku: Jeweils einen aufladbaren Lithium-Ion Akku in beiden Kopfhörern; 5 Stunden Laufzeit, Aufladezeit 2 Stunden
  • Konnektivität: Bluetooth 4.2, Unterstützt aptX, aptX-LL und AAC-Codecs
  • Geliefertes Material: Beoplay H5 Kopfhörer, USB-Ladewürfel, Schaumstoffaufsätze (S, M, L) und Silikonaufsätze (XS, S, M, L), Kabelclips (3 Stück), Stofftasche
EUR 249,99
 
EUR 244,50 
EUR 244,50 as at 18:50 UTC. (Details)
samsung gear iconx Test

Nachdem Bragi mit The Dash den ersten vollkommen kabellosen Bluetooth In Ear Kopfhörer auf den Markt gebracht hat (HIER könnt ihr das Review von mir lesen), zog die bekannte Marke Samsung nach und brachte den Gear IconX auf den Markt. Und zwar zu einem etwas günstigerem Preis mit 229€ im Vergleich zu The Dash (299€).

Genau wie bei The Dash kann der Gear IconX auch als unabhängiger MP3-Player und Fitness-Tracker genutzt werden und kann als „Hearable“ bezeichnet werden. Wir haben uns das Hearable einmal näher angeschaut und im Nachfolgenden gibt es den Samsung Gear IconX Test dazu von uns. Los gehts!

Ach ja. Vorher noch der kleine, coole Clip von Samsung persönlich.


Samsung Gear IconX Test – Das Design

Das Design der Gear IconX ist sehr schlicht, aber sportlich und edel zugleich gehalten. Die Ohrstöpsel sind sehr klein und entsprechend kann man sie leicht verlieren, wenn man nicht aufpasst. Das Gewicht liegt bei 6,3 Gramm je Ohrstöpsel. Außerdem haben sie eine sogenannte Pi2-Nanobeschichtung, sodass sie geschützt vor Spritzwasser sind, wie zum Beispiel bei Regen.

Das Ladeetui (Maße: 35 x 30 x 92 mm), in das die beiden Ohrhörer zum Aufladen und Schutz gelegt werden, ist sehr handlich und ebenfalls schlicht gehalten. Damit gewährleistet werden kann, dass die Ohrhörer bequem und sicher in allen Ohrformen und -größen sitzt, liegen dem Gear IconX jeweils drei Stabilisierungsringe sowie drei Silikonaufsätze in verschiedenen Größen bei.

 

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Samsung Gear IconX Test – MP3-Player

Ein integrierter MP3-Player und entsprechend viel Speicherplatz (4GB, davon 3GB nutzbar), der locker ausreicht für 1000 Songs, sorgt dafür, dass der Gear IconX nicht zwingend mit einem mobilen Gerät gekoppelt werden muss um Musik zu hören. Songs lassen sich einfach vom Smartphone, Tablet oder Computer auf den Samsung Gear IconX übertragen. Der Kopfhörer unterstützt die klassischen Formate MP3, M4A, AAC, WMA und WAV.

Samsung Gear IconX Test – Fitnesstracker

Die Kopfhörer zeichnet sich besonders durch seine zahlreichen zusätzlichen Funktionen aus und das Tracken von Statistiken beim Sport ist eine davon. Es verfügt über viele verschiedene Sensoren, die Daten wie Puls, zurückgelegte Distanz, Dauer des Trainings, Geschwindigkeit und Kalorienverbrauch messen.

Auf Wunsch können diese sogar in Echtzeit mittels einer Stimme wiedergegeben während des Trainings wiedergegeben werden. Nach dem Training können die Statistiken über die kostenlose S Health App von Samsung abgerufen werden und auch der Fortschritt zwischen einzelnen Trainings kann ausgewertet werden.

 

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Samsung Gear IconX im Test – Soundqualität und Headsetqualität

Die Soundqualität des Samsung Gear IconX kann durchaus überzeugen. Kein Rauschen, keine Verzögerungen zwischen den beiden Ohrstöpseln. Der Sound ist klar und auch die Bässe können sich sehen  hören lassen. Musik lässt sich also sehr gut mit dem IconX hören.

In jedem der beiden Ohrhörer sind zwei Mikrofone integriert, sodass der Kopfhörer sich auch als Headset zum Telefonieren nutzen lässt. Auch hier ist die Klangqualität sehr gut.

Eine Besonderheit ist der ambient sound mode bzw. der Talk-In-Modus, in den man wechseln kann, wenn man seine Umgebungsgeräusche, die sonst beim Musikgenuss bestmöglich herausgefiltert werden, hören möchte. Nützlich vor allem dann, wenn man auf der Straße angesprochen wird bzw. sich unterhalten möchte ohne die Kopfhörer aus den Ohren zu nehmen. Oder natürlich auch zur Sicherheit, zum Beispiel um die Geräusche von Fahrzeugen hören zu können.

Gear IconX Test – Bedienung

Die Bedienung ist sehr benutzerfreundlich und intuitiv gehalten. An beiden Ohrstöpseln sind Touchfelder integriert, sodass man mit Berührungen und Gesten die Steuerung übernehmen und die Lautstärke ändern, in den Titeln vor oder zurück gehen, ein Workout mit S Health starten oder einen Anruf annehmen oder ablehnen kann.

Wischt man zum Beispiel mit dem Finger an den Touchfelder nach oben, wird die Lautstärke erhöht. Wischt man nach unten, wird sie geringer. Mit einmaligem und mehrmaligem Tippen auf das Touchfeld lassen sich die jeweils anderen Funktionen aktivieren. Insgesamt ist die Bedienung sehr einfach.

Samsung Gear IconX im Test – Der Akku

Eine volle Ladung Akku hält je nach Nutzungsart bis zu drei Stunden. Teilweise hält der Akku allerdings auch nur ein bis zwei Stunden Dauerbetrieb. Das Case fungiert dabei wie eine Art Powerbank. Mit einem voll aufgeladenen Ladeetui kann man die Kopfhörer unterwegs drei Mal vollständig aufladen, bis das Ladeetui wieder am Netz aufgeladen werden muss.

Zwei LEDs, angebracht am Ladecase, zeigen an, ob die Kopfhörer noch geladen werden (rot) oder schon aufgeladen sind (grün.) Eine Blinken der beiden LEDs zeigt an, dass das Ladeetui selbst nicht mehr genug Kapazitäten hat und aufgeladen werden muss.

Natürlich werden die Kopfhörer auch dann geladen, wenn das Ladeetui am Netz zum Aufladen hängt. Insgesamt sind einige Nutzer etwas unzufrieden mit der kurzen Akkulaufzeit, allerdings ist die Powerbank-Funktion des Ladeetuis für unterwegs sehr hilfreich und wirkt der kurzen Akkulaufzeit gut entgegen.

 

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Samsung Gear IconX Test – Das Fazit

Insgesamt bekommt man für 229€ mit dem Samsung Gear IconX ein sehr gutes „Hearable“, einen sehr guten vollkommen kabellosen Bluetooth-Kopfhörer. Die Soundqualität ist sehr gut, die Bedienung ist sehr einfach, das Design ist sehr ansprechend und die Speicherkapazität zur Nutzung als MP3-Player ist mehr als ausreichend.

Für die Sportler unter uns bietet es sich an, die IconX zugleich als Fitnesstracker beim Training zu nutzen um den Trainingsfortschritt und Leistungswerte zu messen. Diese können auch in Realzeit via einer Stimme wiedergegeben und geprüft werden.

Ein kleines Minus gibt es wegen der kurzen Akkulaufzeit, die allerdings durch die Möglichkeit, die Kopfhörer mittels des Ladeetuis auch unterwegs bis zu dreimal vollständig aufzuladen, verschmerzt werden kann.

Wir hoffen euch hat das Review gefallen und ihr gebt dem Samsung Gear IconX eine Chance, denn die hat es auf jeden Fall verdient.

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Besonderheiten

  • 3-In-1-Funktionen: Bluetooth-Kopfhörer, MP3-Player und Fitnesstracker
  • Talk-In-Modus: Umweltgeräusche können explizit angehört werden
  • Lade-Etui fungiert als Powerbank und lässt die Kopfhörer unterwegs bis zu 3x vollständig aufladen
  • Bedienung funktioniert durch Touchfelder und Gesten

 

Technische Details

  • Gewicht: 6,3g je Ohrhörer
  • Sensoren: Pulssensor, Touchpad, Beschleunigungssensor
  • Akku: Ohrhörer 47 mAh, Lade-Etui 315 mAh
  • Bluetooth Version 4.1
  • Spritzwassergeschützt durch P2i-Nano-Beschichtung
  • Dynamische Treiber
  • Mitgeliefertes Zubehör: Gear IconX, Ladeetui, Stabilisierungsringe und Silikonüberzieher in drei verschiedenen Größen, Micro-USB-Adapter, Datenkabel, Kurzanleitung
  • Speicher 4GB (davon ca. 3.5GB nutzbar)
  • Audio: Frequenz: 20~20 kHz, Sensitivität: 89.5 dB ± 3 dB / 1mW, Impedanz: 16 ohm
  • 2 Mikrofone pro Ohrhörer
  • Abspielformate: MP3, AAC, WAV, WMA, M4A

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Bragi The Dash Test

Der deutsche Hersteller Bragi bewirbt The Dash (bedeutet übersetzt soviel wie „Der Bindestrich“) als weltweit erstes „Hearable“ und tatsächlich ist es der weltweit erste Bluetooth Kopfhörer, der vollständig ohne Kabel auskommt.

Kein Kabel zwischen Wiedergabegerät und Kopfhörer und auch kein Kabel zwischen den beiden Ohrstöpseln. Die beiden Ohrstöpsel verbinden sich mit Hilfe der Technik Near Field Magnetic Induction, die eigentlich bei Hörgeräten verwendet wird. Diese Verbindungsart läuft besser und benötigt weniger Strom als Bluetooth. Inzwischen gibt es noch weitere Marken wie z.B. Samsung, die mit den komplett kabellosen Bluetooth In Ear Kopfhörern (Samsung Gear IconX) nachgerückt sind 

Doch bei Bragi The Dash nur von einem gewöhnlichen Bluetooth In Ear Kopfhörer komplett ohne Kabel zu sprechen ist nicht ganz korrekt. Bragi hat mit The Dash auch einen smarten MP3-Player sowie Fitness- und Health-Tracker geschaffen, der die Wearable-Welt revolutioniert. Wir von Bluetooth In Ear Kopfhörer Test haben uns den Kopfhörer einmal genauer angesehen. Los geht es mit dem Bragi The Dash Test.

 

Bragi The Dash Test: Das Design

Bragi The Dash gibt es in zwei Farbvarianten für 299€ zu kaufen: schwarz und weiß. Das Design ist edel und schlicht zugleich. Die Kopfhörer sind sehr handlich und klein, sodass sie aber auch schnell verloren gehen können, wenn man nicht aufpasst. Es liegen vier unterschiedliche große Silikon-Überzieher bei, sodass eine komfortable und genaue Passform für die verschiedene Bandbreite an unterschiedlichen Ohrformen sichergestellt wird. Laut Bragi hat das Start-Up aus München hunderte Ohren via 3D-Scans vermessen und daraus die 4 Grundformen für die Überzieher entwickelt. Angeblich halten die Kopfhörer in 94% aller Ohren sicher und komfortabel.

 

Bragi The Dash Test
 

Bragi The Dash Test: Speicherplatz und MP3-Player

Bragi The Dash hat einen Speicherplatz von 4GB, wobei davon 3.5GB auch tatsächlich vom Käufer genutzt werden können. Das reicht für mehr als 1000 Tracks, die mittels USB-Kabel übertragen und gespeichert werden können. Man muss die Kopfhörer somit gar nicht zwingend mit einem Smartphone, Tablet oder Computer koppeln, um die dort gespeicherte Musik abzuspielen. Musik kann auch direkt auf den Kopfhörern gespeichert werden und Bragi The Dash kann wie ein MP3-Player genutzt werden.
 

Bragi The Dash als Fitness-Tracker

The Dash hat insgesamt 27 Sensoren integriert und kann eine Vielzahl an Statistiken tracken und in Echtzeit wiedergeben. Es gibt 3 Modi, in denen je nach Sportart verschiedene Dinge gemessen werden können. Hier eine kleine Übersicht:

Laufen – Puls, Schritte, Dauer, Verbrannte Kalorien und zurückgelegte Distanz
Rad fahren – Puls, Dauer und Trittfrequenz
Schwimmen – Puls, Atemzüge, Dauer und zurückgelegte Distanz

Richtig gelesen. Auch zum Schwimmen kann man die Kopfhörer Bragi The Dash nutzen. Sie sind wasserfest bis zu einer Tiefe von einem Meter. Laut Nikolaj Hviid, CEO von Bragi, kann der Puls viel besser im Ohr gemessen werden als zum Beispiel am Handgelenk, was The Dash zu einem sehr guten Fitness-Tracker macht. Es wird außerdem immer weiter an den intelligenten biometrischen Messverfahren gearbeitet und sie werden konstant verbessert.

 

bragi the dash test
 

Bragi The Dash Test: Audioqualität und Headset

Vom Klang erwartet man normalerweise bei einem knapp 300 Euro teuren Kopfhörer schon sehr viel. Insgesamt ist die Audioqualität des Bragi The Dash in Ordnung, kann allerdings (noch) nicht ganz mit den herkömmlichen, guten Bluetooth In Ear Kopfhörern konkurrieren.

Der Sound ist sehr klar, die Bässe sind allerdings nicht sehr ausgeprägt. Bragi arbeitet laut eigener Angabe aber an neuen Updates, die die Audioqualität noch verbessern werden.

Natürlich kann der Kopfhörer auch als Headset verwendet werden. Die Klangqualität hier ist gut und mittels einem sogenannten Earbone-Mikrofon können Umweltgeräusche auch in sehr lauten Gegenden herausgefiltert werden. Aber dies klappt auch andersherum. Der Kopfhörer kann genauso gut die Umweltgeräusche wiedergeben. Dieser Modus wird von Bragi Audiotransparenz genannt. Dies ist praktisch, wenn man auf der Straße angesprochen wird oder jemanden trifft und sich unterhalten möchte, ohne den Kopfhörer extra aus den Ohren nehmen zu müssen. (Dies funktioniert mit einem einfachen Wisch über das Touchfeld des linken Kopfhörers.)

 

bragi the dash
 

Bragi The Dash: Bedienung

Der Bragi The Dash hat auf der Außenseite von beiden Kopfhörern eine Fläche, die mittels Berührung bedient werden kann. Die Kopfhörer müssen niemals manuell angeschaltet werden. Legt man die Ohrstöpsel in die Ohren, schaltet sich The Dash automatisch ein. Um die Kopfhörer mittels Bluetooth zu koppeln, braucht man nur 5 Sekunden den rechten Ohrstöpsel berühren.

Nicht nur mit Berührungen kann Bragi The Dash gesteuert werden, auch mit Gesten. Bei einem Anruf kann mittels der Touchfelder oder auch mit einem einfachem Kopfschütteln oder einem Nicken entschieden werden, ob dieser angenommen werden soll oder nicht. Insgesamt erfordert die Bedienung etwas Übung, nach wenigen Tagen ist diese aber „drin“ und der Kopfhörer lässt sich sehr leicht bedienen.
 

Die Bragi App

Die kostenlose The Bragi App ist eine gute Möglichkeit um Bragi The Dash schnell einzurichten und die Fitness-Statistiken in Echtzeit abzurufen. Außerdem lassen sich noch einige grundlegende Einstellungen über die App vornehmen. So kann die Lautstärke und die Audio-Transparenz geregelt werden. Zum Verbinden muss nach dem Pairing (5 Sekunden auf dem Touchfeld des rechten Kopfhörers den Finger auflegen), nochmal das linke Touchfeld berührt werden für 5 Sekunden.
 

Bragi The Dash Test: Akku

Die Akkulaufzeit beträgt bei einer vollen Ladung mehr als 3 Stunden Betrieb, was für die mit Technik vollbepackten Kopfhörer sehr gut ist. Geht der Akku mal unterwegs leer, können die Kopfhörer einfach in die Transport-Box gelegt werden und sie werden automatisch wieder aufgeladen.

bragi the dash test
 

Bragi The Dash Test: Fazit

Insgesamt bekommt der Käufer für sein Geld einen innovativen 3-in-1-Bluetooth In Ear Kopfhörer komplett kabellos, der auch als MP3-Player und Fitness-Tracker nutzbar ist. Die Technik und die Idee hinter dem Hearable ist genial.

An manchen Stellen kann die Umsetzung noch verbessert werden, z.B. beim Sound, aber Bragi arbeitet laut eigener Angabe an neuen Updates, die eine Besserung versprechen. Die Akkulaufzeit ist top und die Bedienung gut gedacht.

Ein Ausprobieren des Bragi The Dash können wir nur empfehlen. Zurückschicken kann man immer. Testen Sie selbst!

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Bragi The Dash Test – Besonderheiten

  • Innovativer Bluetooth In Ear Kopfhörer komplett kabellos
  • Bluetooth Kopfhörer, MP3-Player und Fitness-Tracker zugleich
  • Das weltweit erste „Hearable“

Bragi The Dash Test – Technische Details

  • Bluetooth Version 4.0
  • 100 mAh Lithium-ion Akku (Ladezeit weniger als 2 Stunden)
  • Akkulaufzeit: 3-4 Stunden
  • 4 GB Speicherplatz (davon 3.5GB nutzbar)
  • MP3, AAC abspielbar
  • 32-bit ARM Prozessor
  • Multicolour LED Light System
  • Passive Noise Isolation
  • Audiotransparenz
  • Mitgeliefertes Material: Bragi The Dash, 4 Silikon-Überzieher, Aufladegerät, Mikro-USB-Kabel, Kurzanleitung

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